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{tab Verdampfungsbrenner}

Ölfeuerungsanlagen mit Verdampfungsbrenner sind so zu errichten und zu betreiben, dass
1. die nach dem Verfahren der Anlage 2 Nummer 3.2 ermittelte Schwärzung durch die staubförmigen Emissionen im Abgas die Rußzahl 2 nicht überschreitet,
2. die Abgase nach der nach dem Verfahren der Anlage 2 Nummer 3.3 vorgenommenen Prüfung frei von Ölderivaten sind,
3. die Grenzwerte für die Abgasverluste nach § 10 Absatz 1 eingehalten werden und
4. die Kohlenstoffmonoxidemissionen einen Wert von 1 300 Milligramm je Kilowattstunde nicht überschreiten.
Bei Anlagen mit einer Nennwärmeleistung von 11 Kilowatt oder weniger, die vor dem 1. November 1996 errichtet worden sind, darf abweichend von Satz 1 Nummer 1 die Rußzahl 3 nicht überschritten werden.

{tab Zerstäubungsbrenner}

Ölfeuerungsanlagen mit Zerstäubungsbrenner sind so zu errichten und zu betreiben, dass
1. die nach dem Verfahren der Anlage 2 Nummer 3.2 ermittelte Schwärzung durch die staubförmigen Emissionen im Abgas die Rußzahl 1 nicht überschreitet,
2. die Abgase nach der nach dem Verfahren der Anlage 2 Nummer 3.3 vorgenommenen Prüfung frei von Ölderivaten sind,
3. die Grenzwerte für die Abgasverluste nach § 10 Absatz 1 eingehalten werden und
4. die Kohlenstoffmonoxidemissionen einen Wert von 1 300 Milligramm je Kilowattstunde nicht überschreiten.
Bei Anlagen, die bis zum 1. Oktober 1988, in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet bis zum 3. Oktober 1990, errichtet worden sind, darf abweichend von Satz 1 Nummer 1 die Rußzahl 2 nicht überschritten werden, es sei denn, die Anlagen sind nach diesen Zeitpunkten wesentlich geändert worden oder werden wesentlich geändert.

{tab Gasfeuerungsanlagen}

Für Feuerungsanlagen, die regelmäßig mit Gasen der öffentlichen Gasversorgung und während höchstens 300 Stunden im Jahr mit Heizöl EL im Sinne des § 3 Absatz 1 Nummer 9 betrieben werden, gilt während des Betriebs mit Heizöl EL für alle Betriebstemperaturen ein Emissionsgrenzwert für Stickstoffoxide von 250 Milligramm je Kilowattstunde Abgas.
(2) Gasfeuerungsanlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass die Grenzwerte für die Abgasverluste nach § 10 Absatz 1 eingehalten werden.

 

{tab Abgasverlust}

Bei Öl- und Gasfeuerungsanlagen dürfen die nach dem Verfahren der Anlage 2 Nummer 3.4 für die Feuerstätte ermittelten Abgasverluste die nachfolgend genannten Prozentsätze nicht überschreiten:

 

Kann bei einer Öl- oder Gasfeuerungsanlage, die mit einem Heizkessel ausgerüstet ist, der die Anforderungen der Richtlinie 92/42/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 über die Wirkungsgrade von mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickten neuen Warmwasserheizkesseln (ABl. L 167 vom 22.6.1992, S. 17, L 195 vom 14.7.1992, S. 32), die zuletzt durch die Richtlinie 2008/28/EG (ABl. L 81 vom 20.3.2008, S. 48) geändert worden ist, an den Wirkungsgrad des Heizkessels erfüllt, der Abgasverlust-Grenzwert nach Satz 1 auf Grund der Bauart des Kessels nicht eingehalten werden, so gilt ein um 1 Prozentpunkt höherer Wert, wenn der Heizkessel in der Konformitätserklärung nach Artikel 7 Absatz 2 der Richtlinie 92/42/EWG als Standardheizkessel nach Artikel 2 der Richtlinie 92/42/EWG ausgewiesen und mit einem CE-Kennzeichen nach Artikel 7 Absatz 1 der Richtlinie 92/42/EWG gekennzeichnet ist.
(2) Öl- und Gasfeuerungsanlagen, bei denen die Grenzwerte für die Abgasverluste nach Absatz 1 auf Grund ihrer bestimmungsgemäßen Funktionen nicht eingehalten werden können, sind so zu errichten und zu betreiben, dass sie dem Stand der Technik des jeweiligen Prozesses oder der jeweiligen Bauart entsprechen.
(3) Absatz 1 gilt nicht für
1. Einzelraumfeuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 11 Kilowatt oder weniger und
2. Feuerungsanlagen, die bei einer Nennwärmeleistung von 28 Kilowatt oder weniger ausschließlich der Brauchwasserbereitung dienen.

{/tabs}

Feststellung des Feuchtegehaltes beim Brennholz

Aufgrund steigender Energiepreise für fossile Brennstoffe gewinnt die Erzeugung von Heizwärme durch die Verbrennung fester Brennstoffe ständig an Bedeutung. Die Anzahl solcher Feuerungsanlagen wächst momentan rasant. Damit geht ein Anstieg der Feinstaubbelastung einher.

Um dem entgegenzusteuern, begrenzt die 1. BImSchV die Staub- und CO-Konzentration der Abgase von Feststofffeuerstätten. Die 1. BImSchV schreibt vor, dass in Feuerungsanlagen nur Holz verbrannt werden darf, dessen Feuchtegehalt unter 25 % bezogen auf das Trocken- oder Darrgewicht des Brennstoffs liegt.

Exakte Ermittlung der Holzfeuchte gemäß 1. BImSchV, bezogen auf das Trocken- oder Darrgewicht des Brennstoffs, hier: gesetzliche Regelung  zu Tätigkeiten des Schornsteinfegerhandwerks nach der 1. BImSchV an Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe, § 15 Absatz 1: Im Rahmen der Messung Überprüfung der Einhaltung der Anforderungen an die Brennstoffe einschließlich der Brennstoffeignung und des Feuchtegehaltes, § 15 Absatz 2: Bei der Feuerstättenschau, Feststellung des ordnungsgemäßen technischen Zustands der Feuerstätte sowie der Brennstoffeignung und des Feuchtegehaltes, siehe auch § 3 Absatz 3
Geprüft wird der verwendete Brennstoff sowie die Restfeuchte des Brennstoffes.
Zur Bestimmung des Feuchtegehaltes können Feuchtemessgeräte aus dem Fachhandel eingesetzt werden. Feuchtemessgeräte mit Rammelektroden (Tiefenmessung) erbringen genauere Messergebnisse als Geräte mit Einstechnadeln und erfordern ggf. keine Spaltung des Probestückes vor der Messung. Dielektrische Messverfahren eignen sich wegen der Oberflächenbeschaffenheit von Scheitholz nicht zur Feuchtebestimmung.
Der Feuchtegehalt wird über drei Messpunkte am Probescheit quer zur Faserrichtung ermittelt. Die Messungen dürfen nicht an den Stirnseiten der Probestücke durchgeführt werden. Da hier das Holz am schnellsten trocknet, würden die Messergebnisse an den Stirnseiten zu einem Minderbefund führen. Der Feuchtegehalt des Brennstoffes entspricht den Vorgaben der 1. BImSchV wenn kein Probestück 25% oder mehr an Feuchte aufweist (Unter dem Wassergehalt versteht man die Masse des Wassers im Holz bezogen auf die Gesamtmasse des Holzes. Der Feuchtegehalt ist die Masse des Wassers bezogen auf die Trockenmasse des Holzes. Ein Wassergehalt von 20 Prozent entspricht z.B. einem Feuchtegehalt von 25 Prozent).

Sie wissen nicht, ob Ihr Brennholz bereits ausreichend trocken ist? 

Es ist weder zu fühlen  noch zu sehen - welche Feuchte hat Ihr Brennholz? Wir schaffen hier Klarheit, zu unserem speziellen Leistungsangebot gehört die Holzfeuchtemessung. Mit unserem elektronischen Holzfeuchtemessgerät, Wöhler HBF 420 mit Einschlagsonde,  ermitteln wir in kurzer Zeit den exakten Restfeuchtegehalt Ihres Brennholzes. Denn ein Kilogramm Holz hat einen Wärmeinhalt von etwa 4 Kilowatt. Beträgt der Feuchtegehalt allerdings statt max. 25% z.B. etwa 40 - 50%, so werden je Kilogramm Holz nicht 4 kW, sondern nur 2 kW Wärme freigesetzt. Die übrige Energie wird benötigt. um das im Holz enthaltene Wasser dampfförmig zu halten. Diese Energie verlässt damit ungenutzt über den Schornstein das Gebäude. Der Feuchtegehalt des Brennholzes hat einen hohen Einfluss auf das Brennverhalten und damit auf die Schadstoffemissionen der Feuerstätte. Ein hoher  Feuchtegehalt wirkt sich außerdem ungünstig auf den Verbrennungsvorgang aus. Mit  steigender Feuchte des Brennholzes vermindert sich die Verbrennungsqualität und es kommt durch unvollständige Verbrennung in erhötem Maße zur Schadstoffbildung. Sorgen Sie bitte durch den Einsatz von geeignetem Brennstoff für saubere Luft und schützen Sie Ihre Gesundheit und die Ihrer Nachbarn.


 

Wir verwenden ausschliesslich Geräte namhafter Hersteller:

 

 

 

 

 

Information zur Holzfeuchte

 

 

 

 

 

Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe mit einer Nennwärmeleistung von 4 Kilowatt oder mehr, ausgenommen Einzelraumfeuerungsanlagen, sind so zu errichten und zu betreiben, dass die nach Anlage 2 ermittelten Massenkonzentrationen die folgenden Emissionsgrenzwerte für Staub und Kohlenstoffmonoxid (CO) nicht überschreiten: